| Der vom Backblech aufsteigende Wasserdampf
unterstützt dabei das Aufgehen des Teiges. Der Fachmann nennt das "Schwaden
geben". Wird der geformte Teig mit Eigelb
bestrichen, dann ist darauf zu achten, dass die Ränder freibleiben. Die Teigschichten
werden sonst verklebt und der Teig kann nicht aufgehen.
Blätterteig benötigt zu Beginn der Backzeit eine starke
Hitze, damit die eingelagerte Butter schmelzen und die gleichzeitig im Teig enthaltene
Feuchtigkeit in Dampf übergehen kann. Sobald der Teig aufgegangen ist wird die Ofenhitze
reduziert.
Das Backwerk wird am besten goldgelb bis hellbraun
gebacken. Allerdings besteht die Gefahr, dass wegen der großen Hitze, die Unterseite des
Backwerks zu stark bräunt. Um dies zu verhindern empfiehlt es sich bei der Reduzierung
der Temperatur ein kaltes Backblech unter das heiße Blech zu schieben.
Sollte das Gebäck auf der Oberseite zu stark bräunen,
dann ist es mit Alufolie abzudecken.
Blätterteig muss gut durchgebacken sein, damit er nicht
talgig schmeckt. Er schmeckt frisch am besten und darf sogar warm gegessen werden.
Die fertig gebackenen Gebäckstücke etwas abkühlen lassen
und nach Belieben mit Glasur oder anderen Garnierungen verzieren. |