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| Backzutaten |
| Nüsse
als Backzutat
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| Vor allem in der Weihnachtszeit spielen Nüsse
eine große Rolle, denn sie machen Plätzchen, Makronen, Lebkuchen und Stollen besonders
knackig. Die meisten Nüsse werden aus dem Orient,
aus Brasilien, Nordamerika oder den Mittelmeerländern importiert und kommen meist
vakuumverpackt, geröstet oder gesalzen auf den Markt. Sie müssen vor Hitze, Licht und
Feuchtigkeit geschützt werden.
Nüsse enthalten fast 70 % Fett, doch hauptsächlich ungesättigte Fettsäuren. Weitere
Inhaltsstoffe sind Eiweiß, wertvolle Mineralstoffe und Vitamine, vor allem Vitamin E. |
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| Bekannte Nusssorten sind: |
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| Haselnüsse werden, wie die meisten anderen Sorten auch, aus den
Mittelmeerländern und den USA importiert, obwohl sie auch hier vorkommen. Man
unterscheidet zwei Arten, die rundlichen Zellernüsse und die länglich-walzenförmige
Lambertnüsse. Haselnüsse wachsen meistens paarweise oder zu dritt in blättrigen
Hüllen, die beim Reifungsvorgang aufspringen. Der feste Nusskern ist von einer braunen
verholzten Schale umhüllt. Je frischer die Nüsse sind, desto heller ist ihre Schale.
Im Geschmack sind sie mild und aromatisch. |
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| Macadamianüsse Ihr Ursprung sind die Regenwälder Australiens. Heute werden sie
auch in Amerika und besonders auf Hawaii angebaut. Die Früchte der Macadamiabäume sind
kastanienähnlich mit einer dicken dunkelbraunen Schale. Je nach Sorte ist diese rauh oder
glatt, aber so hart, dass sie maschinell geknackt werden muss. Die Nüsse werden daher
-meist geröstet, gesalzen und vakuumverpackt- im Handel angeboten. Der kugelige
cremeweiße Nusskern hat einen feinen mild-süßen Geschmack. Besonders zu empfehlen sind
sie für Spekulatius. |
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| Mandeln ursprünglich in Asien beheimatet, werden heute in den
Mittelmeerländern und in Kalifornien angebaut. Die Früchte ähneln abgeflachten unreifen
Pfirsichen, mit meist einem glatten Steinkern, der jeweils nur einen Samenkern -die
Mandel- umhüllt. Man unterscheidet süße und bittere Mandeln, wobei letztere Amygdalin
enthalten. Bei der Backwarenwarenherstellung spielen Mandeln eine wesentliche Rolle. |
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| Paranüsse stammen von wildwachsenden Urwaldbäumen aus Brasilien und sind nach
ihrem Ausfuhrhafen Para benannt. In den verholzten, fast kopfgroßen Kapselfrüchten
befinden sich 15-40 schwarzbraune, dreikantige, ölreiche Nüsse mit runzeliger und
steinharter Schale. Der leicht erdig-mandelähnlich schmeckende Samen hat eine braunrote
Haut und ist besonders für die Zubereitung von Nussbrot zu empfehlen. |
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| Pecannüsse wachsen an bis zu 50 Meter hohen Hickorybäumen und sehen wie
übergroße Eicheln aus. Im Geschmack und Aussehen ähnelt der Kern einer Walnuss.
Jedoch ist der Kern schlanker und hat ein etwas feineres, mildes Aroma. Sie finden
besonders in Backwaren und Konfekt ihre Verwendung. |
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| Walnüsse Die Mittelmeerländer und Kalifornien gehören zu den wichtigsten
Anbaugebiete des Walnussbaumes. Er trägt Steinfrüchte -mit dicker grüner, faseriger
Außenhaut und einer holzigen runzeligen Innenschale-, die einen sehr fetthaltigen
essbaren Kern enthalten. Dieser unregelmäßig geformte, weißgelbe Kern schmeckt
herb-süß und hat eine goldbraune, bittere Haut. Walnüsse lassen sich besonders gut für
Weihnachtsgebäck und Makronen verwenden. |
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Tipps
- Nüsse mit Schale luftig kühl und trocken lagern
- Nusskerne luftdicht verschlossen im Kühlschrank lagern
-max. 4 Wochen-
- Beim Rösten verstärkt sich das Nussaroma, d.h. 10-15
Minuten auf dem Backblech im Backofen bei mittlerer Hitze ca.175° rösten
- Zum Backen oder Mahlen die Nüsse häuten, d.h. mit heißem
Wasser überbrühen abschrecken, enthäuten
- Haselnüsse zum Häuten im Backofen rösten, danach die Haut
abreiben
- Verfärbte, vertrocknete oder verschimmelte Kerne der Nüsse
immer wegwerfen!!
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