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Backzutaten

Gewürze, wichtig fürs Backen

      

Gewuerze

       
 
Die Kunst des richtigen Würzens ist kein Geheimnis, es gibt keine Patentrezepte, keine genaue Mengenangaben, man kann sich eigentlich nur auf Erfahrung, Finger- und Zungenspitzengefühl verlassen.  

Aber nicht nur zum Kochen auch zum Backen sind viele Gewürze erforderlich. Die Palette reicht von fein aromatisch, über würzig intensiv bis hin zu scharf pikantem Geschmack.

Jedoch sollte man einige Grundsätze beachten:

  • Ein Gewürz soll Geschmack und Aroma des Backwerks betonen.
  • Das Backwerk gilt als vorbildlich gewürzt, wenn sich die Gewürze nur mit schwer definieren lassen.
Anis:
VerwDie Kunst des richtigen Würzens ist kein Geheimnis, es gibt keine Patentrezepte, keine genaue Mengenangaben, man kann sich eigentlich nur auf Erfahrung, Finger- und Zungenspitzengefühl verlassen.
 endet werden außer den Samen vor allem die Früchte des Sternanisbaumes. Anis kann andere Gewürze leicht überdecken, er sollte sparsam dosiert werden. Er ist als Backgewürzbesonders für Anisbrot und -plätzchen unentbehrlich.

Backgewürz:
besteht aus 6 - 12 Einzelgewürzen, z.B. Anis, Ingwer, Kardamom, Muskat, Nelken und Zimt. Gewürzmischungen in verschiedenen Zusammenstellungen sind vor allem für die Honig- und Lebkuchenbäckerei

Cayennepfeffer:
Scharfes südamerikanisches Gewürz, aus getrockneten und gemahlenen Chillies hergestellt. Passt gut zu Chocolate-Muffins.

Kardamom:
Samen des in Vorderindien und auf Ceylon angebauten Kardamomstrauches. Im Geschmack, leicht brennend und würzig herb. Gemahlen als Gewürz für Gebäck und Backmischungen.

Koriander:
Im Mittelmeerraum beheimatetes Kraut. Die rotbraunen, kugeligen Früchte, pfefferkorngroß und leicht gerippt, werden als Gewürz für Backwaren wie die Weihnachtsbäckerei verwendet.

Kümmel:
Gewürz mit magenstärkender Wirkung, das aus den getrockneten Spaltfrüchten einer Krautpflanze besteht. Für deftige Brote, Kuchen und Käsegebäck.

Muskat:
Die Muskatnuß ist der Kern der aprikosenähnlichen Frucht des Muskatbaumes, der vorwiegend in Indonesien angebaut wird. Geriebene Muskatnuß eignet sich zur Geschmacksverbesserung bei herzhaftem  Gebäck. Der orangerote, fleischige Samenmantel der Nuß wird als Muskat- oder Macisblüte gehandelt. Pulverisiert dient er zum Würzen von Lebkuchen und anderem Weihnachtsgebäck.

Nelken:
Getrocknete Blütenknospen des bis zu 12 m hohen immergrünen Gewürznelkenstrauchs. Gehört zu den ältesten Gewürzen der Welt. Wird zum Verkauf, in ganzen Knospen oder gemahlen, angeboten.

Orangeat:
Kandierte und glasierte Schalen der bitteren Orangen und Pomeranzen. Kleingewiegt für Stollen, Honigkuchen, Früchtekuchen und Hefeteig.

Paprika:
einjährige Pflanze, die in mehreren Formen gezüchtet und überall in Mittel- und Osteuropa angebaut wird. Das Gewürz wird aus den getrockneten, länglichen, roten Schoten gewonnen. Beim süßen Paprika wurde aus den Früchten der Samen entfernt. Mit Samen gemahlener Paprika ist scharf. Es gibt vier Sorten mit ansteigender Schärfe, Delikateß-mild, Edelsüß-mild und würzig, Halbsüß-kräftige Schärfe, Rosenpaprika-extra scharf. Auch als pikante Note bei manchem Gebäck.

Pfeffer:
Gehört zu den wichtigsten Gewürzen. Ganze, unreif geerntete, ungeschälte Früchte sind als schwarzer Pfeffer im Handel, weißer Pfeffer dagegen besteht aus reifen, geschälten und gemahlenen Früchten. Gemahlener Pfeffer wird beispielsweise bei Pfeffernüssen verlangt.

Piment:
Der Geschmack dieses mittelamerikanischen Gewürzes liegt zwischen Pfeffer und Nelken, aber weniger scharf als Pfeffer. Findet Verwendung bei Backwaren wie Gewürzkuchen, Honig-, Pfeffer- und Lebkuchen.

Pistazien:
Steinfrüchte einer am Mittelmeer vorkommenden Pflanze,sie enthalten im Steinkern je einen grünlich ölhaltigen, mandelähnlich schmeckenden Samen. Sie werden gehackt als Teigzutat oder zum Garnieren verwendet.

Safran:
Ein aus den Blütennarben einer westeuropäischen Krokusart hergestelltes Gewürz, das früher auch als Färbemittel eine große Rolle spielte. Man benötigt 80 000 mit der Hand gepflückte Blütennarben um 1 kg trockenen Safran zu erhalten. Delikat, aber sehr teuer. Verwendung für Backwerk, das eine intensiv gelbe Tönung verlangt.

Zimt:
Gewonnen u.a. aus der Innenrinde des Zimtlorbeerbaumes. Die glatten weißen Rindenstücke rollen sich beim Trocknen auf und verfärben sich bräunlich. Stangenzimt wird in meterlangen Stücken geliefert und zum Verkauf in 10-cm-Abschnitte geteilt. Je heller und dünner die Stangen, desto edler die Zimtsorte. Eine besondere Sorte, der Ceylon-Zimt -Kaneel- wird aus der Rinde sehr junger Bäume geschält. Zimt spielt beim Backen eine fast ebenso große Rolle wie Vanille.

Zitronat:
Kandierte Schalen der im Mittelmeerraum geernteten Zedratfrüchte. Zitronat ist meistens grün, auch als Sukkade oder Zedrat im Handel.Findet als Backzutat und Gewürz Verwendung.

Zitrone:
Die Schale der ungespritzten Zitrone ist -geschält oder gerieben- ein beliebtes Gewürz für Kuchen und Gebäck.

 

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